Der Beginn einer sicher wunderbaren Tennis-Interviewserie - live, echt und in Farbe!

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Hand auf`s Herz - ich war echt ein bisschen nervös vor unserem "ersten Mal" - Live-Broadcasting war auch für mich etwas Neues und auch nach diversen Techniktests vorab, bleibt ja bei dem "Computerzeugs" immer ein gewisses Restrisiko. ABER - wie auch so oft im Tennis - alles ging gut, die Nervosität war unbegründet und Steph und ich haben heute Abend den ersten Schritt getan und unser "Baby", die neue Live-Interviewserie "Frag DEN COACH" zum Leben erweckt.

Stephan Medem - unser Coach und wandelndes Tennislexikon für euch

Los ging`s mit einer kleinen Vorstellung von Stephan Medem, DEM COACH. Allen denen er vorher noch unbekannt war, sollte nach dem ersten Interview klar geworden sein, dass wir hier wirklich einen absoluten Experten in Sachen Tennis an unserer Seite haben, den ihr TennisspielerInnen und Tenniseltern da draußen mit Fragen löchern könnt!

Lange Jahre selbst als Profi auf der Tour, Schweizer Davis-Cup-Spieler und Sparringspartner von Boris Becker, Steffi Graf, Andre Agassi, Martina Hingis und vielen mehr kennt er aus eigenem „Erleben“ den steinigen Weg hin zum Tennisprofi. Als Tour-Coach arbeitete er mit Spielerinnen wie Claudia Porwik, Barbara Rittner, Karina Habsudova zusammen. Steph ist A-Member der GPTCA (Global Professional Tennis Coach Association) sowie von FEPSAC (European Federation of Sport Psychology). Ja und dann ist er noch als Scout für die Vermarktungsagentur »IMG«, Autor und nach wie vor Trainer. 

Die Spezies "Tenniseltern" - ja es gibt sie und manche sind mit Vorsicht zu genießen

Für alle Tenniseltern hat Steph ein wunderbares Buch geschrieben, das ich euch wirklich ans Herz legen will: der Elternratgebers »Ich WILL nach Wimbledon«Auch wenn das Buch wie Steph im Interview sagte, primär für Tenniseltern, die selbst nicht aus dem Tennissport kommen, geschrieben ist, kann ich euch sagen, dass es auch für "alte Tennishasen"viele brauchbare Tipps enthält. 

Die ersten Fragen sind auch vor unserem ersten Interview bei uns eingetrudelt. Eine davon haben wir recht ausführlich heute besprochen:

Wie kann ich mein Kind unterstützen, wenn es mehrere Niederlagen hintereinander hatte?

Hier kommen die Keyfacts, die uns Steph dazu mitgibt:

Schaue genau hin und analysiere, was der Grund für die Niederlagen sind:

  • Waren die Gegnerinnen einfach überlegen? Dann musst du allgemein an der Verbesserung deines Spiels arbeiten.
  • Lag es immer an derselben Schwachstelle, kam bspw. der Aufschlag gar nicht oder es gab ein Doppelfehlerfestival? Dann weißt du was du im Training zu tun hast.
  • Oder waren es immer andere "Baustellen"? Dann definiere genau diese Baustellen und "renoviere" sie.
  • Oder spielen mentale Aspekte eine Rolle? Sätze aus dem Kindermund "Ich treff`schon wieder nichts", "Ich kann nichts..." etc. kommen schnell? Hier gilt es, dem Kind ein Rüstzeug an Methoden mitzugeben, damit es diese negative Grundeinstellung überwinden kann. Wie so ein Rüstzeug aussehen kann, darauf gehen wir in den nächsten Live-Sessions ein.
  • Niederlagen sind absolut kein Beinbruch, sind normal und bringen einen langfristig weiter - vorausgesetzt die Niederlagen werden gut analysiert
  • Lerne Fehler zu akzeptieren! Tennis ist ein Fehlerspiel! Auch die Profis machen richtig viele Fehler!

Eine Matchanalyse kann insbesondere bei so einer Niederlagenserie helfen, den wahren Grund dafür zu finden. Das Thema Matchanalyse haben wir auf alle Fälle auch für euch auf der Agenda für einen der nächsten Tenniseltern-Interviewtermine.

Also lasst eure Kinder an den Ursachen, an den Defiziten arbeiten und sich verbessern - zusammen mit dem Trainer, dem Trainerteam. Lernt, das Negative von Niederlagen wegzunehmen, denn sie passieren und sind normal. Wichtig ist, aus ihnen zu lernen! Das hilft für das ganze Leben!

Jetzt seid ihr dran – her mit euren Tenniselternfragen für die nächste Live-Session am 5. Dezember 2017!

Nutzt die Möglichkeit und schickt uns vorab eure Fragen. Einfach das kleine Formular ausfüllen, auf Facebook eine Direktnachricht an TVPro-online oder eine Mail an coach@tvpro-online.de – das wäre schon alles. Selbstverständlich werden eure Fragen anonymisiert.

Und das Beste: gewinnt ein Tennis-Scouting mit Steph im Wert von 500 EURO

Unter allen Frage-Einsendungen verlosen wir nach dem dritten Live-Interview ein Scouting mit Stephan Medem im Wert von EUR 500*. Eine mehr als wertvolle „Standortbestimmung“ für euren Tennisnachwuchs! Was genau ein Scouting ist, könnt ihr in unserem Blogbeitrag nachlesen.

*Das Scouting findet in Bamberg statt. Sollte ein anderer Scouting-Ort erwünscht sein, muss dies direkt mit Stephan abgesprochen werden. Etwaige Fahrtkosten müssen durch den Gewinner getragen werden.

Für alle, die den ersten Intertermin verpasst haben - here we go, anschauen  des 1. Teils der Interviewserie jederzeit möglich!
(Kleiner Tipp: am besten gleich zu Minute 1.30 "vorspulen" - da geht`s richtig los)

Gewinnt ein Scouting bei Stephan Medem im Wert von...
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Kommentare 1

Valeriano Wolper am Sonntag, 11. Februar 2018 01:08

Super interessantes Interview in Bezug auf dem Umgang mit Niederlagen und Fehlern auf dem Tennis Platz.
Auch der Teil über die Matchanalyse und die langfristige Entwicklung eines Tennisspielers finde ich sehr gelungen.
Die Ausführungen des Coaches decken sich weitestgehend mit meinen eigenen Beobachtungen.
Die Tipps lassen sich auch gut auf das Erwachsenentraining, sowie das eigene Spiel übertragen.
Was man evtl. noch hätte etwas vertiefen können, wären die Probleme die durch zu ehrgeizige Tenniseltern entstehen, oder die fehlerhafte Analyse der Fehler und das mangelnde Wissen/Erfahrung seitens von Eltern und leider auch Coaches, die die Entwicklung von Tennisspielern im allgemeinen behindern oder fehlleiten.
Aber das kommt ja evtl. noch, habe da vielleicht etwas vorgegriffen
Nochmal vielen Dank für den Artikel das
tolle Interview.

Super interessantes Interview in Bezug auf dem Umgang mit Niederlagen und Fehlern auf dem Tennis Platz. Auch der Teil über die Matchanalyse und die langfristige Entwicklung eines Tennisspielers finde ich sehr gelungen. Die Ausführungen des Coaches decken sich weitestgehend mit meinen eigenen Beobachtungen. Die Tipps lassen sich auch gut auf das Erwachsenentraining, sowie das eigene Spiel übertragen. Was man evtl. noch hätte etwas vertiefen können, wären die Probleme die durch zu ehrgeizige Tenniseltern entstehen, oder die fehlerhafte Analyse der Fehler und das mangelnde Wissen/Erfahrung seitens von Eltern und leider auch Coaches, die die Entwicklung von Tennisspielern im allgemeinen behindern oder fehlleiten. Aber das kommt ja evtl. noch, habe da vielleicht etwas vorgegriffen ;) Nochmal vielen Dank für den Artikel das tolle Interview.
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